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3. Februar 2023:

Wir wollen die Geburtshilfe in Preetz erhalten


Erstes wichtiges Thema in der gestrigen Sitzung des Plöner Kreistages war die Übergabe der Unterschriften für den Erhalt der Geburtshilfe in der Klinik Preetz durch den Sozialverband an Kreispräsident Stefan Leyk. Seit längerem ständiges vertrauliches Thema nicht nur im Aufsichtsrat, sondern vor allem auch im Hauptausschuss des Kreises, dessen Vorsitzender Werner Kalinka ist. Auch im Kreistag hat er klar Position bezogen: Wir versuchen alles, die Geburtshilfe bei uns zu erhalten. Denkbar wäre eine Kooperation mit dem UKSH. Der Kreis steht hinter der Geburtshilfe wie hinter der Klinik. Was möglich ist, geschieht. Aber es muss auch möglich sein. Nötig sind genügend Ärzte und Hebammen. Zudem muss die Notfallversorgung während und nach der Geburt gegeben sein. Nötig ist auch, dass der Bund bei der Klinik-Reform künftig die Geburtshilfe in kleinen Kliniken wie Preetz (Level 4) nicht faktisch verhindert, sondern stützt.



3. Februar 2023:

Banketten-Schäden: Wir helfen auch diesmal


Banketten-Schäden sind ein großes Ärgernis. Besonders, wenn sie durch Umleitungen bei Vorhaben des Bundes entstehen. Der Kreis ist 2020 eingesprungen, als im Zuge der Sanierung der B 202 nicht geringe Schäden in Fargau-Pratjau, Köhn, Giekau, Lammershagen, Mucheln und Selent entstanden waren. 2022 haben wir in Helmstorf (Arbeiten an der B 430) geholfen. Auch 2022 sind im Zuge der Umleitungen bei der Sanierung der B 202 zwischen Schwentinental und Selent erhebliche Schäden in Martensrade, Schlesen, Fargau-Pratjau und Rastorf entstanden. Amtsvorsteherin Ulrike Raabe hatte dazu Werner Kalinka angesprochen. Wir haben gestern im Kreistag beschlossen, mit bis zu 35 000 Euro zu unterstützen. Eigentlich müsste der Bund zahlen.



3. Februar 2023:

Haushalt und Stellenplan 2023 im Kreistag verabschiedet


Einstimmig sind Stellenplan und Haushalt 2023 im Plöner Kreistag beschlossen worden. Die Fraktionsvorsitzenden Thomas Hansen (CDU) und Kai Bellstedt (SPD), unser finanzpolitischer Sprecher Christian Lüken und Fraktionsgeschäftsführer André Jagusch hatten dies sehr gut vorbereitet. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte den Ergebnissen zuvor einstimmig zugestimmt.



30. Januar 2023:

Es gibt gute Gründe für Gemeindeschwestern


Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka, im Landtag zum Thema Gemeindeschwestern: "Der Gedanke, durch Gemeinschwestern soziale und gesundheitliche Ansprechpartner vor Ort in den Kommunen zu haben, ist gut und richtig. Es gab sie schon früher, sie waren wichtige und geschätzte Bezugspersonen vor allem für Ältere. Trotz vieler sozialer Hilfssysteme ist festzustellen, dass die Zeit für das Menschliche immer knapper wird und Einsamkeit bei vielen zunimmt. Eine Gemeindeschwester ist eine "Kümmerin". Vor allem in gesundheitlichen, pflegerischen und sozialen Angelegenheiten. Sie erkennt Hilfebedarfe, kann in bestimmten Umfang selbst helfen, Kontakte herstellen, sich um Fahrten zu Praxen, Kliniken und zum Einkaufen kümmern, bei Anträgen oder Behördengängen unterstützen, das Gespräch der Generationen fördern. Wir bitten die Landesregierung in unserem Antrag, diese Initiativen und die Tätigkeit genannter sozialer Ansprechpersonen vor Ort zu unterstützen. Darüber hinaus ist der Bund in der Pflicht, vor allem bei der Finanzierung zu unterstützen. Sie könnten, wenn Kommunen es wünschen, dort angestellt sein. Mir scheint es aber naheliegend zu sein, auch eine Tätigkeit bei Verbänden ins Auge zu fassen. Über mögliche Felder der Tätigkeiten, Chancen der Finanzierung und der Umsetzung sollten wir im Sozialausschuss des Landtages das Gespräch führen und beraten. Eine Anhörung dort wäre angezeigt."



27. Januar 2023:

Mitgliederversammlung der CDU Rendswühren


Auf der Mitgliederversammlung der CDU Rendswühren hat Kreisvorsitzender Werner Kalinka MdL über aktuelle Themen wie Radwege, ALFA, Bevölkerungsschutzzentrum, Geburtshilfe, Planstellen Lehrer, Umwelt, Renaturierung der Moore, Fachkräfte, Haushalt Kreis und Land berichtet und zur Landratswahl wie zur FDP und den Grünen Stellung genommen. Danach eine gute Diskussion.



24. Januar 2023:

20 Mio.-Programm für Radwege


Der Vorschlag, in den nächsten 5 Jahren pro Jahr 4 Mio. Euro in Radwege im Kreis Plön zu investieren, wird vom Finanzausschuss des Kreises unterstützt. 8 Abgeordnete votierten mit ja, 7 mit nein, es gab 2 Enthaltungen. Im Hauptausschuss war der Antrag zuvor mit 9:8 Stimmen vertagt worden, da man noch Beratungsbedarf habe. Am 2. Februar 2023 entscheidet der Kreistag. CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Hansen und Kreisvorsitzender Werner Kalinka MdL: "Wir haben einen erheblichen Sanierungsstau und den Bedarf am Neubau von Radwegen. Es geschieht deutlich zu wenig. Deshalb wollen wir mit dem 20 Mio.-Programm für die nächsten 5 Jahre einen Schwerpunkt bei den Investitionen des Kreises setzen. Dies ist gut für die Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die zunehmende Zahl von Berufspendlern, die das Fahrrad bzw. E-Bike nutzen wollen. Es ist gut für die Attraktivität des Tourismus in unserem Kreis und schafft Planungssicherheit für die kommenden Jahre."



20. Januar 2023:

530 000 Euro für die Klinik Preetz


MdL Werner Kalinka: "Über den Bundesrat hatte sich Schleswig-Holstein dafür eingesetzt, dass auch den Kliniken bei den hohen Energiekosten geholfen wird. Allerdings tat der Bund sich unnötig schwer mit der Umsetzung, das Geld sollte erst im Frühjahr ausgezahlt werden, auch die Berechnung war unklar. Jetzt steht fest: Es geht nach Bettenzahl. Für die Klinik Preetz sind dies 530 000 Euro, für alle Kliniken in Schleswig-Holstein 48 Mio. Euro. Das Geld wird jetzt vom Land vorfinanziert und überweisen. Schnelle Hilfe ist nötig."



19. Januar 2023:

Werner Kalinka: Das UKSH: Sicherheit für die Gesundheit


Werner Kalinka MdL, Vorsitzender des FAK Soziales und Gesundheit der CDU-Landtagsfraktion: "Zu einem ausführlichen und informativen Gedankenaustausch haben wir uns vom FAK Soziales und Gesundheit der CDU-Landtagsfraktion mit dem Chef des UKSH, Prof. Jens Scholz und dem Vorstand des UKSH getroffen. Im UKSH beschäftigt sind rund 16 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Themen waren die Arbeit des UKSH, die Möglichkeiten des UKSH zur Unterstützung anderer Kliniken (Geburtshilfe), die Lage der Kliniken, die geplante Krankenhausreform des Bundes, die Pflege, der Rettungsdienst und die Herausforderungen durch den demographischen Wandel. Das UKSH, das zu 100 Prozent dem Land gehört, sorgt als Maximalversorger 24 Stunden am Tag für die bestmögliche Sicherheit bei der Gesundheit. Das Land gab und gibt hohe Mittel für die Neu- und Umbauten der Klinken. Zudem trägt es den Zuschussbedarf, der derzeit jährlich bei mehr als 100 Mio. Euro liegt. Sicherheit für die Gesundheit kostet Geld. Gut und nötig investiertes Geld."


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